Gute zweite Halbzeit reichte nicht

Zwei Spiele mussten die B-Mädchen des RSV in Folge absolvieren, dabei hätten die Gegner kaum unterschiedlicher sein können. Nachdem die GSG Duisburg dem RSV am Mittwoch nie wirklich gefährlich werden konnte, kam am Donnerstag mit den Bergischen Panthern eine wesentlich stärke Mannschaft in der Sporthalle an der Kleiststraß. Am Ende nahm die HSG aus dem Bergischen beide Punkte mit. Das Spiel endete mit 28:36 (11:20) aus RSV-Sicht.

 

Der RSV hatte von Beginn an Probleme mit der offensiven Deckung der Panther. Lena Schulz wurde von der ersten Minute an aus dem Spiel genommen. Dadurch fiel den Mülheimerinnen in der Offensive kaum etwas ein. Trainer Achim Schulz sah sich gezwungen, bereits nach nicht einmal fünf Minuten die erste Auszeit zu nehmen (2:5).

 

Doch auch danach änderte sich wenig. Bis zum 6:9 konnte der RSV den Abstand konstant halten, danach zogen die Gäste auf 6:12 davon. In der Abwehr konnten die Mülheimerinnen kaum einen Ball abwehren. Ein ums andere Mal wurden sie bei Gegenstößen von den Panthern überlaufen. Im Angriff wirkte der RSV teilweise ratlos. Der 11:20-Halbzeitstand war folgerichtig und verdient.

 

In der zweiten Halbzeit kam die Mülheimer Mannschaft dann etwas besser ins Spiel. Durch drei aufeinanderfolgende Tore konnte sie den Rückstand auf 14:21 verkürzen. Nach dem zwischenzeitlichen 18:26 gelangem dem RSV erneut vier Treffer in Folge. Der Vorsprung war auf vier Tore geschmolzen. Lena Schulz wurde aus ihrer Manndeckung befreit, indem sie an den Kreis wechselte. Von dort aus gelangen ihr einige schön herausgespielte Tore.

 

Doch in der Endphase fehlte dem RSV die Kraft, das Blatt noch einmal komplett zu wenden. Die Panther zogen wieder auf sechs Tore davon, wodurch die Partie quasie vorentschieden war. Am Ende gewannen die Gäste aus dem Bergischen unter dem Strich verdient mit 36:28.

 

Es spielten: Katharina Dronia, Veronika Elm - Lena Schulz (11/7), Inga Spaan (8), Maisy Karwatzki (3), Dorina Gehrke (2), Hannah Kuhlmann (2), Jana Hagemann (1), Dana Höppner (1), Danielle Beckord, Lara Taschies.